Gute Nachrichten für Besucher von Spielhallen und Spielbanken in Niedersachsen. Ab dem 8. Juni ist das Spielen wieder ohne den bisher obligatorischen Mundschutz möglich. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen hat die neue Verordnung erlassen, die den Spielern ein angenehmeres Verweilen an den Automaten bieten wird.

Langsam kehrt wieder Normalität in den niedersächsischen Spielhallen ein

Bereits vor einigen Wochen öffneten die Spielhallen in Niedersachsen, genauso wie auch in anderen Ländern Europas, wieder ihre Türen. Nach dem Corona-Lockdown war die Öffnung bisher nur unter strengen Sicherheitsauflagen zum Schutz vor neuen Corona-Ansteckungen erfolgt. Diese Einschränkungen werden nun nach und nach gelockert. Die Spieler wird es freuen. Die neue Verordnung in Niedersachsen tritt schon am kommenden Dienstag, den 8. Juni, in Kraft.

Andere Beschränkungen bleiben aufrecht

Ganz aufgehoben werden Sicherheitsvorkehrungen allerdings nicht. Zum Einen sind die bisher notwendigen 1,5 Meter Abstand zu anderen Gästen auch weiterhin einzuhalten. Zum Anderen bleiben die Beschränkungen der maximal zulässigen Gäste in der Spielhalle ebenso aufrecht.

Die Verordnung

Die genaue Ausführung, die sich in der Verordnung findet, lautet:

„Der Betrieb einer Spielhalle ist zulässig, wenn die Betreiberin oder der Betreiber einer Spielhalle sicherstellt, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Spielhalle sowie beim Aufenthalt in der Spielhalle einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand gehört, einhält.“

Inhalt der Verordnung für Spielbetrieb in Niedersachsen

Mundschutzmasken verschwinden nicht zur Gänze

Ganz verschwinden werden die Masken jedoch nicht. Die größte Erleichterung für die Spieler ist das nun mögliche Spielen an den Automaten ohne Mundschutz. Verpflichtend hingegen ist das Tragen einer Mundschutzmaske beim Betreten und Verlassen des Betriebes, auch beim Bewegen innerhalb des Betriebes. Die Angestellten der Casino-Betriebe sind außerdem weiterhin verpflichtet einen Mundschutz zu tragen.

Weitere Änderungen im Bereich Spielerschutz folgen

Die durch Corona ebenso in Mitleidenschaft gezogene Branche hat außerdem noch eine weitere, bevorstehende Änderung vor sich. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass der Landtag in Hannover ein neues Glücksspielgesetz verabschiedet hatte. Künftig gibt es eine zentrale Sperrdatenbank für Spieler, die sich selbst sperren oder beschränken möchten. Auch Fremdsperren, etwa durch Behörden, sollen möglich sein. An der Datenbank müssen verpflichtend alle Spielhallen angeschlossen werden. Beim Betreten der Spielhalle ist die Prüfung durchzuführen, ob sich die Person auf der Sperrliste befindet. Findet sich diese Person in der Liste, ist der Eintritt zu verwehren.

Quelle: Gamesandbusiness

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