Die Corona-Krise hat auch die Glücksspielunternehmen schwer getroffen. Zumindest jene, die von den Schließungen der Bundesregierung betroffen waren. Nun, nach rund zweieinhalb Monaten des Stillstands, in denen das Licht in den Casinos und Automatensalons ausgeschalten war, kommt wieder Bewegung: Es darf ab sofort wieder gespielt werden.

Großer Andrang auf Glücksspiel-Lokale

Wie wir am ersten Öffnungstag beobachten konnten, gab es einen regelrechten Ansturm auf die Glücksspiel-Lokale. Die Parkplätze waren voll, teils bildeten sich Warteschlangen vor den Türen der Betreiber. Die Schließung der Lokale wurde per 29. Mai aufgehoben, es darf nun wieder gespielt werden. Die Öffnungszeiten der bei den Casinos angebotenen und integrierten Gastronomie sind derzeit noch mit 23 Uhr beschränkt, doch haben die Betreiber vorgesorgt, damit kein Gast nach 23 Uhr verdursten muss: Getränke-Automaten und Wasserspender schaffen Abhilfe.

Glücksspiel bis in die frühen Morgenstunden

Die Lokale von „winwin“, der Tochter der Casinos Austria & Österreichischen Lotterien, hält einen Großteil der Filialen bis 2 Uhr Früh geöffnet, „Admiral“ lässt die Gäste – genauso wie die Casinos Austria – bis 3 Uhr Früh spielen und „Jokers“ hat laut Angaben auf der Website bis 4 Uhr Früh geöffnet. Die Spielmöglichkeit beim Anbieter Excellent Entertainment – wir haben berichtet – besteht mittlerweile schon länger, teilweise seit Mitte Mai.

Dienstpläne schon vor Wochen versendet

Intern wurden schon vor mehreren Wochen die Dienstpläne an die Mitarbeiter ausgesendet. Es dürfte hinter den Kulissen also schon vermutet oder bekannt gewesen sein, dass ab dem 29. Mai die Öffnung der Casinos und Automatensalons erfolgen wird.

Sicherheitsabstand

Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass ein Meter Abstand einzuhalten ist. Zwischen den Automaten sind teils Plexiglasscheiben angebracht, die als Trennung denen und so das Spiel mit dem Glück auch mit entsprechender Vollauslastung des Lokals möglich macht. Die Abschaltung von einzelnen Glücksspielgeräten, die ansonsten für die Einhaltung der 1-Meter-Regel notwendig gewesen wäre, hätte sich schließlich auch negativ auf die Umsätze ausgewirkt.

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